Dr. med. Matthias Beintker

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Beitrag vom 01.03.11

NEUES ZENTRUM

Seite heute gibt es am Nordhäuser Südharz-Krankenhaus ein Prostata-Zentrum. Ziel der gemeinsamen Bemühungen mehrerer Chefärzte sowie der Geschäftsführung des Krankenhauses ist, die Behandlungsqualität und die Versorgung der Patienten mit Prostata-Erkrankungen deutlich zu verbessern.

Der Chefarzt der Urologie, Dr. Matthias Beintker, ist geradezu begeistert: - Ein solches Zentrum gibt es in Thüringen nur noch in der Landeshauptstadt und in Jena. Wir spielen damit in der ersten Liga nicht nur in Mitteldeutschland, sondern auch in der gesamten Bundesrepublik. Deutlich wird das, dass wir tatsächlich seit einiger Zeit - als Ergebnis einer bundesweiten Internetkonferenz - Patienten aus ganz Deutschland zugewiesen bekommen. Mit unserem Prostata-Zentrum erreichen wir von der technischen Ausstattung sowie von der personellen Besetzung ein universitäres Niveau. -

Ähnlich dem bereits am Südharz-Krankenhaus mit Erfolg etablierten Brust-Zentrum arbeiten im Prostata-Zentrum mehrere Kliniken des Hauses eng zusammen. Dies sind die Kliniken für Urologie, für Strahlentherapie, für Radiologie und die Pathologie. Hinzu kommen der Sozialdienst und die psychoonkologische Beratung. Eine solche Dichte der Kooperation ist notwendig, denn geht es um die Einheit von Diagnostik, Therapie und Nachsorge - also um eine allseitige und nachhaltige Betreuung der Patienten.

Neben der Fachkompetenz können die Mediziner des Südharz-Krankenhauses auf hochmoderne Diagnosetechnik und Behandlungsverfahren zurückgreifen. So gehören zu den diagnostischen Verfahren neben der Ultraschalltechnik auch die Möglichkeiten MRT-Untersuchungen der Prostata. Bei den Therapieverfahren sollen die Lasertechnologien und einer punktgenauen Strahlentherapie erwähnt werden.

Im Nordhäuser Südharz-Krankenhaus werden durchschnittlich im Jahr 3.000 Patienten mit Prostata-Erkankungen behandelt, die Mediziner führen zwischen 400 und 500 Operationen durch. Allein diese Zahlen verdeutlichen, dass Erkrankungen an der Prostata keine Einzelfälle sind. Dr. Beintker: - Mit der ständig höheren Lebenserwartung kommt es nahezu bei jedem zweiten Mann über 60 Jahre zu Beschwerden mit der Prostata. Jedoch nehmen in früheren Lebensjahren nur 10 bis 15 Prozent der Männer die angebotenen Vorsorgeuntersuchungen wahr. Ich kann an dieser Stelle nun dringend empfehlen, sich dieser Untersuchung zu stellen. Modernste Diagnoseverfahren erlauben es uns, bereits kleinste Zellveränderungen in der Drüse zu erkennen. Je früher erkannt, desto größer die Chance auf einen Therapierfolg. Leider sterben deutschlandweit jährlich etwa 11.000 Männer an Prostatakrebs. -

Die fachliche Qualität der Mediziner und die hervorragende technische Ausstattung am Südharz-Krankenhaus sind weit über die Kreis- und Landesgrenzen hinaus be- und anerkannt. Im März werden Mitarbeiter eines der größten sächsischen Krankenhäuser zu Hospitationen in Nordhausen weilen. Hier steht die Prostata-Bildgebung im Mittelpunkt des Besuches. Darüber hinaus fungiert das Nordhäuser Krankenhaus als Referenzzentrum für einen weit führenden Medizingerätehersteller.

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