Dr. med. Matthias Beintker

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Beitrag vom 06.01.17

Gesund sei der Mann

Beitrag vom 06.01.17 Gesund sei der Mann - Matthias Beintker

Dr. med. Matthias Beintker (Foto: SHK)

Im Rahmen der erfolgreichen Vortragsreihe des Klinikums fand am Mittwochabend zum Jahresauftakt eine vollbesuchte Patienteninformationsveranstaltung mit über 100 Interessierten statt. Dr. med. Matthias Beintker sprach zum Thema Prostataerkrankungen...

Umdenken und Aktivwerden heißt für viele der gute Vorsatz für 2017. Und das betrifft auch die Männermedizin. Schließlich muss der Umstand verbessert werden, dass nur 20 % zu Früherkennungsuntersuchungen gehen. Das soll sich im neuen Jahr ändern. Eine gute Anleitung und Beratung hierfür hat Dr. med. Matthias Beintker in zwei Stunden mit umfangreicher Anschlussdiskussion vermittelt.

Gleichzeitig hat er für Vertrauen und Unterstützung der Patienten gedankt. Fast auf den Tag genau ist er seit 15 Jahren Chefarzt der Urologischen Klinik am Südharz Klinikum und hat es erreicht, für 2016/2017 auf der Focus-Ärzteliste der Top-Mediziner Deutschlands zu stehen.

Es gibt zwei unterschiedliche Prostataerkrankungen, die viele der Patienten richtig ärgern: die gutartige Vergrößerung und das Prostatakarzinom. Die Ursachen und Erscheinungsbilder sind sehr vielfältig. Gemeinsam haben aber sie aber, dass es den meisten sehr schwer fällt, die natürliche Scham zu überwinden und mit den Problemen rechtzeitig zum Arzt zu gehen. Und oft ist die damit verbundene Verzögerung leider auch noch Ursache für weitere Probleme und die Vertiefung der Ärgernisse. Der Vortrag hat geholfen zu verstehen, dass nicht alles furchtbar sein muss. Nach sorgfältiger Diagnostik ist nämlich in den meisten Fällen die Aussicht auf eine Heilung oder eine Besserung auch schwererer Störungen gut. Dazu gehören auch:

  • Entwicklung eines Gesundheitsbewusstseins (Präventionsgedanke)
  • Körperliche Aktivität (Körperbewusstsein)
  • Geistige Förderung (Reaktion, Wohlbefinden, Gedächtnis u.a.)
  • Ernährungsumstellung (Übergewicht, gesundes Essen usw.).


Wie häufig ist Prostatakrebs?

Die allgemein steigende Lebenserwartung und die Verbesserung der Diagnostik erbringt eine Steigerungsrate. Mit 67 000 Neuerkrankungen 2016 in Deutschland ist es die häufigste Krebserkrankung des Mannes.

Ist Prostatakrebs gut zu behandeln?
Ja, in Deutschland leben 93 % noch fünf Jahre nach der Diagnosestellung und gelten als geheilt.

Wie entsteht Prostatakrebs?
Es gibt gutartigere und böse Varianten. Testosteron, das männliche Sexualhormon begünstigt den Krebs. Es verursacht ihn nicht. Östrogen, das weibliche Sexualhormon, hält ihn auf.

Wie wird Prostatakrebs behandelt?
Bei Männern ohne starke Krebszellansiedlung mit günstigen Faktoren ist die aggressive Überwachung und Kontrolle möglich, um später oder nie eine grundlegende Therapie einzuleiten.

Eine Operation oder verschiedene
Bestrahlungsbehandlungen sind bei lokal begrenzten Tumoren jüngerer Patienten angezeigt. Bei älteren und Patienten mit fortgeschrittenen Erkrankungen kommt eine Hormontherapie zur Anwendung. Zu einer Chemotherapie wird geraten, wenn Metastasen vernichtet werden müssen.

Der Mann in der Mitte des Lebens versteht es oft nicht, mit den Problemen umzugehen. Es gibt nur eine Gesundheit. Und die soll auch 2017 erhalten werden.

Dr. M. Beintker

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