Dr. med. Matthias Beintker

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Beitrag vom 24.09.13

Spenden-Marathon gestartet

Spenden-Marathon gestartet - Matthias Beintker.

Anlässlich seines 20-jährigen Bestehens setzt sich der Lions Club Nordhausen für die Rekonstruktion des Brunnens im Rosengarten ein. Am Abend wurde der Spenden-Marathon symbolisch gestartet...

Zeit seines Bestehens hat sich der Lions Club immer wieder für den Erhalt kulturhistorischer Objekte stark gemacht, um diese Kulturgüter vor Verfall und Vergessen zu bewahren. Und das soll auch aktuell in Nordhausen wieder so ein, deshalb die Einladung in die Galerie der Nordhäuser Kreissparkasse. Hier begrüßte Vorstandsvorsitzender Wolfgang Asche die Gäste und freute sich, dass die Initiative der "Löwen" bereits zum Start eine solche Resonanz gefunden habe. Und sicherlich, so Asche, werde sich auch die Kreissparkasse an dem Spenden-Marathon beteiligen.

Darum geht es... (Foto: privat) Zwischen den Reden gab es Kostproben des musikalischen Könnens eines Gitarrentrios der Kreismusikschule Nordhausen.

Hannelore Haase ergriff als Dezernentin und Vertreterin von Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh das Wort und sicherte den Organisatoren des Marathons die Unterstützung der Kommune in Form einer Ko-Finanzierung zu. Danach dann der Club-Präsident Dr. Matthias Beintker.

Der Rosenbrunnen im Rosengarten ist ein Anziehungspunkt seit fast einem Jahrhundert mit einer besonderen Geschichte. Der Rosengarten ist der lebendige Ausdruck einer Tradition. Neben dem Rosengarten ließ die Stadt Nordhausen für ihre Bürger 1924 das Stadion und 1927 das Freibad erbauen. Zu den bereits bestehenden Parks gesellte sich anlässlich der Jahrtausendfeier der Rosengarten hinzu. Damals muß die Stadt viel Geld gehabt haben und die Investition war sicherlich goldrichtig. Und darum sollte dieser wunderbare Teil der Stadt, von vielen gesucht, nicht nur von Klinik-Patienten aus der ganzen mitteldeutschen Region, erhalten bleiben.

Es ist nicht unbemerkt geblieben, dass der Brunnen schon zwei Sommer kein Wasser hat, weil die alte Leitung von 1927 gebrochen ist. Eine Pressemitteilung vom 30.7 2012 verkündete, dass mit einer schnellen Sanierung nicht zu rechnen sei. Das ist leider fast 14 Monate später nicht anders. Handlungsbedarf scheint geboten und der Lions Club Nordhausen fand, dass man hier unterstützend eingreifen sollte. Hier kann nicht länger gewartet werden!

Dem Brunnen fehlt nicht nur das Wasser, sondern auch die Kupferrose. Sie wurde glücklicherweise nicht von Schrottsammlern gestohlen, wie mancher vermutet hatte, sondern ausgebaut und sichergestellt und sie ist heute hier als leuchtendes Symbol.

Die Kupfer-Rose aus dem Brunnen ist hier nicht nur ein passendes Identifikationssymbol für sich alleine. Sie passt ideal zur Lions Rose. Diese ist eine spezielle Züchtung des Rosenzüchters Kordes und seit Jahren weltweit eine Erfolgststory. Sie wächst übrigens auch vor dem von den Lions rekonstruierten und im Rosengarten aufstellten Zarachias/ Caritas- Denkmal. Sie wurde weltweit 250 000 mal verkauft.

Die Gesamtkosten für einen neuen Brunnen belaufen sich auf 80-100 000 Euro. Dieses Geld steht im Moment und auch in naher Zukunft nicht zur Verfügung, und ein Baubeginn 2014 ist auch nicht realistisch. Das sind dann vier Sommer Brunnen ohne Wasser. Es ist zu befürchten, dass dies der stärkste Brunnen nicht aushalten kann und ein leerer Brunnen Anziehungspunkt für Müllberge und Vandalismus sein wird. Ohnehin ist im Rosengarten ständig mit Vandalismus zu kämpfen.

Da der Neubau einer Wasserleitung ein realistisches und überschaubares Projekt zu sein scheint, werden sich die Lions in der Anfangsphase des Spenden-Marathons dafür einsetzen, dass erst mal wieder Wasser in den Brunnen kommt. Für ein späteres Brunnenprojekt kann frisches Wasser auch nicht schaden, und man könnte anfangs notfalls auch selbst mit körperlichem Einsatz helfen, falls kein Spendengeld fließen sollte. Das Projekt wäre von Haushaltsplanungen der Stadt eventuell unabhängig und kann 2014 beginnen.

Den ersten Platz hat die Rose samt Spendenbox in den Räumen der Kreissparkasse Nordhausen gefunden. Dafür war keine Überzeugungsarbeit notwendig. Die Türen waren weit offen und zu danken ist dem Vorstandsvorsitzenden Wolfgang Asche und seinen Mitarbeitern für alle Unterstützung und Hilfe, für die würdige und großzügige Ausgestaltung der Eröffnung des Spendenmarathons im 20. Jahr des Bestehens des Lions Club.

Weitere Höhepunkte dieses Jubiläumsjahres 2013/2014 sind zum einen eine Ausstellung im Februar und die Festveranstaltung am 15. März im Nordhäuser Theater. Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht hat die Einladung angenommen und wird den Festvortrag halten über das Thema: ?Die Bedeutung des Ehrenamtes in unserer Zeit?.

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